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WOHIN  |  LICHTBLICK vision  |  180 Jahre Bahn  |  ab 23. 11. 2017  |  Salzburg Hauptbahnhof

 

 

WOHIN

eine subjektive
ein lichtspielzeug von starsky

 

Eröffnung  || |||| | || |  23. November 2017
von 23. November bis 31. Dezember 2017   |  täglich ab Einbruch der Dunkelheit
Haupbahnhof Salzburg | Südtiroler Platz 1 | 5020 Salzburg

 

LICHTBLICK vision
im Rahmen von LICHTBLICKE anlässlich 180 Jahre Bahn in Österreich

 

die temporäre lichtarchitektur   WOHIN | eine subjektive   beschäftigt sich vor allem mit dem fahren, reisen, umherschweifen …. der vorplatz und die fassade des salzburger hauptbahnhofes werden zu einer temporären versuchsanordnung, einer bewegungsstudie die sich für veränderung, prozesse, sukzessiven und subjektiven interessiert.

WOHIN ergreift die kontinuierliche vorwärtsbewegung auf der schiene, die rhythmische bewegung der schwellen, die vorbeiziehende, gleitende bewegung von stadt und landschaft, das sich nähern und entfernen der züge aus deiner subjektive als ausgangspunkt und transformiert sie zu poetischen räumlich-zeitlichen kompositionen, die mit dem architektonischen und dem sozialen raum interagieren. ein lichtspielzeug, das alle zu potentiellen akteurinnen macht.

 

kuratiert von section a  |  christine haupt stummer | viktoria pontoni | katharina bösch für ÖBB

niemand mischt sich ein

projektion : starsky | foto : subhash
projektion : starsky | foto : subhash

niemand mischt sich ein

niemand hat macht / niemand kennt sich aus … . .. . …
wir sind mächtiger als irrglaubt !

ein projekt von niemand

 

niemand mischt sich ein ! zu den waffeln !! wir sind mächtiger als irrglaubt !!!

im künstlerhaus selbst wird statt einer ausstellung ein offener arbeitsraum installiert, der zur eröffnung noch
fast leer ist : einige arbeitstische, ausgestattet mit papier und stiften, mehrere computer und beamer stehen
herum und skizzen, vorarbeiten und textfragmente befinden sich im raum. bei der eröffnung wird das projekt
vorgestellt und menschen, aber auch ngos und zivilgesellschaftliche organisationen werden eingeladen,
sich daran zu beteiligen. während des ausstellungszeitraumes wird starsky und ein variables team vor ort
sein und im künstlerhaus arbeiten. ausstellungsbesucherInnen werden eingeladen, sich daran zu beteiligen.
das ergebnis der arbeit werden temporäre guerilla projektionen im öffentlichen raum sein, flüchtige texte
aus licht, die durch die stadt ziehen. am künstlerhaus wien beginnend, fährt ein team auf verschiedenen
routen vorzugsweise zu neuralgischen punkten in der ganzen stadt, an die orte der macht, an plätze der
kapitalation, an die stätten der menschenrechte. kapitalation, migration und staat sind die zielpunkte der
interventionen. die genauen orte stehen zu arbeitsbeginn noch nicht fest, sondern werden der jeweiligen
situation entsprechend in einem offenen arbeitsprozess gemeinsam entwickelt.

 

24.10.2016 – 9.12.2016  |  künstlerhaus wien

IMAnarchiv_fh.st.poelten_

projektion : starsky foto : reinhard mayr
projektion : starsky
foto : reinhard mayr

IMAnarchiv | 22.4.2016 | fh st.pölten

 

Audiovisuelle Installation IMAnarchiv_16 am Gelände der FH St. Pölten

 

IMA Institut für Medienarchäologie lädt ein zum Lauschen, Visionieren, Kombinieren, Verwerfen und Überschreiben. Und wie Siegfried Zielinsky es so treffend beschreibt: es geht um eine Suchbewegung, die sich das Geschenk wirklicher Überraschung gönnt.

mit einer Großbildprojektion von starsky auf das umliegende Gelände, live Videoprojektionen von Peter Koger und IMAsounds von Norbert Math, Peter Szely und Eva Ursprung.

 

Die KünstlerInnen RE-aktivieren das im Laufe von zehn Jahren entstandene Bild-Ton-und Textarchiv von IMA, schreiben sich in dieses Gedächtnis ein und setzen es mit ihrem eigenen oder anderen Gedächtnissen in Beziehung.

Die Wahrnehmung unserer Welt erfolgt in sehr hohem Ausmaß über Medien, Medien, die entscheidend zur Veränderung unserer Zivilisation beitragen. Aktive Medienarchäologie stellt Fragen an das Medium, betreibt künstlerische Grundlagenforschung durch die verschiedenen Zeitschichten hindurch und aktiviert das Medium künstlerisch im Hier und Jetzt.

IMA Institut für Medienarchäologie arbeitet an der Bruchstelle von analog und digital und an der Schnittstelle von Forschung und Vermittlung insbesondere in Zusammenhang mit Akustik, Klangmaschinen und digitaler Musik.

niemand ergreift das wort

niemand ergreift das wort

mobile guerilla projektion im öffentlichen raum  |  wien  |  a

ein modul aus dem zufallsindoktrinator*

 

mobile guerilla projektion im öffentlichen raum / schnelle eingreiftruppe / mobile notfalls projektion / wir worten zurück !
plötzliche erleuchtungen von kurzer dauer : eine kleine mobile einheit fährt durch das nächtliche wien, bleibt mal hier, mal da stehn, an den orten der macht, der dominanz und finanz und legt in deren architekturen eine flüchtige zweite ebene aus leuchtenden texten oder textfragmenten an.

 

 

 

 

foto : michi habla
foto : michi habla

 

 

zufallsindoktrinator | random indoctrinator

 

Questioning the phraseology of power and politics.

 

zufallsindoktrinator is a series of enlightened text interventions in public space, at the same time a modular working principle, that generates theme, occasion, and location specific modules. A mobile task force or travelling guerilla projection words back to the sites of power or respective current affairs.

zufallsindoktrinator works with the communication between politics and everyday life that is washed up by the daily hissing of medial representation. language, image and content are rethought associatively, retexted, alienated, distorted, and then thrown back into the public realm as precisely placed commentary.

The public zufallsindoktrinator interventions reopen the perception and conditionality of thought structures and behavior patterns, as well as an understanding of what is possible in the public realm and how the public can open this space in a new way. Of course they can also be read as encouragement for self empowerment.