anarchie ist lustig

anarchie ist lustig

polymediale lecture performance
für die Serie Demokratie ist lustig, nach einem Zitat von Josef Beuys ein Projekt von Petra Ganglbauer und Gertrude Moser-Wagner

9. 9. 2020, 19 -21 Uhr
SALON, Praterstraße 17/ Hof rechts, 1020 Wien
!! alles für alle !! eintritt frei !!

::: anarchie ist lustig :::

Für die Serie „Demokratie ist lustig“ zeigt starsky Dokumentationen ihrer Arbeiten im öffentlichen Raum und spricht über das Öffnen von Möglichkeitsräumen, die Stimulierung des Möglichkeitssinnes, experimentellen Optimismus als Haltung, die Erweiterung von Handlungsspielräumen und die Rückeroberung des öffentlichen Raumes aus den Fängen der Kapitalation. Zur Debatte stehen Mittel und Methoden künstlerischen und aktivistischen Handelns, wie etwa Aneignung, Zweckentfremdung, Selbstermächtigung, die auf spielerische Weise zur Anwendung kommen. Oszillierend zwischen anarchisch und demokratisch begiebt sich starsky mit euch gemeinsam auf die Suche nach Arbeits- und Lebensweisen, die diesen Parametern gerecht werden können.

::: team :::
kontext / kontent / rede / regie : starsky
live video apparateurin : marlene mayer
video doku : simone carneiro
kuratierung : gertrude moser-wagner

::: Demokratie in aller Munde :::
Lesungen / Kurzreferate / Installationen / Projektionen
TEIL EINS / AUFTAKT der Serie „Demokratie ist lustig“ nach einem Zitat von Josef Beuys, von Petra Ganglbauer und Gertrude Moser-Wagner, Fortsetzung im Kunsthof Thomatal.

Die drei AutorInnen Marget Kreidl, Gerhard Ruiss und Stefan Schmitzer tragen unter der Moderation von Petra Ganglbauer Texte, Statements und / oder Referate vor und bieten damit Anlass zur Diskussion mit dem Publikum. Wo beginnt die demokratiepolitische (Ohn)Macht des Einzelnen? Was macht das Wesen von Demokratie aus? Die literarischen Beiträge finden sich aufgespannt zwischen der immer wieder zu erinnernden Wertigkeit von Demokratie und den sie unterwandernden Mechanismen. Flucht nach vorne in punkto Demokratie unternehmen drei vorzustellende bildende KünstlerInnen, die sich oder ihre Orte als gesamtkunstwerkhaft oder community-stiftend verstehen. Sie sind von Gertrude Moser-Wagner für den zweiten Teil des Abends ausgesucht worden. Alle drei – Heimo Wallner, Wolfgang Wohlfahrt und starsky praktizieren Grenzgängerei in diversen räumlichen, zeichnerischen, skulpturalen oder digitalen Medien. Gemeinsam ist ihnen dieses: durch ihr Gesamtschaffen sind sie Attraktoren. In unermüdlicher Dialogbereitschaft wie auch als KuratorInnen oder BetreiberInnen von Orten repräsentieren die große Geste und eine gesellschaftspolitische Haltung, die graduell von altruistisch bis anarchistisch reicht und poetische Elemente enthalten mag, wie das auch ihre je eigene Kunst beweist.

::: links :::
starsky : https://starsky.at/news-anarchie-ist-lustig/ 
mehr zum projekt : www.moser-wagner.com/artcontains