starsky bio

Bild: Osaka
Bild: Osaka

Mag.a Julia Zdarsky | starsky | niemand*

geboren am 4.3.1967, aufgewachsen, lebt und arbeitet in Wien.

Alliiertenstrasse 16/17 | 1020 Wien/Austria | t: +43 6991 943 55 94 | e: star@starsky.at

Auftritte in Österreich / Deutschland / England / Frankreich / Niederlanden /
Schweiz / Lichtenstein / Italien / Kroatien / Katar / … uvm. …

seit 1991 Visualistin* / Projektionskünstlerin / Pionierin der Projektionskunst
seit 2000 niemand* / Aktivistin im öffentlichen Raum / Projektionsguerilla
seit 2001 femartivistin / Licht Opponentin / Kritische Kunst im politischen Raum
seit 2006 Mutter, immerwährende Alleinerzieherin und Alleinverdienerin

Ausbildung:
1996 – Diplom mit Auszeichnung und Anerkennungspreis des Bundesministeriums für Kunst
1988 – 1996 Studium an der Universität für angewandte Kunst / Wien / Meisterklasse freie Grafik
1986 – 1987 Externisten Matura an der VHS Margareten, Wien
1973 – 1985 Rudolf Steiner Schule, Wien Mauer, Österreich

Preise:
2019 Gabrielle Heidecker Preis | starsky.at/gabriele-heidecker-preis-2019/
2018 Marianne.von.Willemer-Preis für digitale Medien | starsky.at/willemer-preis/
1996 Anerkennungspreis für Diplomarbeit radzebutz

Publikationen :
2015 starsky katalog ©starsky 2014 ISBN 978-3-200-03575-1 | starsky.at/katalog/

Professur:
2011 – 2012 Gastprofessur an der Kunstuniversität in Linz | zeitbasierte Medien

Medien | Formate:
projektion in allen formaten : analog, digital, dia, film, video, scrollfilm, großformate – interventionen im
öffentlichen raum – polymediale live performance – konzeption – regie – audio – text – grafik – fotografie –
installationen – räume – environments – möglichkeitsräume – visionen – spielzeug – controller – workshops – lectures – live video lectures – partiziptive prozesse – offene arbeitsräume – landschaften – lichtopponentin – bilder – objekte – manifeste – fem:art:ivismus … uvm. …

Formatentwicklung:
seit 1991 Entwicklung der formate vj, visuals, visualistin
seit 1995 Entwicklung von controller Systemen, Echtzeit Steuerungen, diverse technische Innovationen
seit 2000 Entwicklung von Projektionsguerilla, Textinterventionen im öffentlichen Raum,
2015 : visualistin manifest : starsky.at/visualistin-manifest/

Netzwerke | Kooperationen:
eop – emergence of projects / IMA – Institut für Medienarchäologie / FIFTITU% / Intakt / female pressure / frauendomäne / female Artist INDEX Vienna / LAMES / netznetz / uvm. …

foto: Osaka

starsky

Aus Sicht der Jury des Marianne.von.Willemer Preis „erweitert die renommierte Medienkünstlerin starsky mit der mobilen Projektions-Guerilla-Tour die Inhalte und Dramaturgie einer Demonstration.“ starsky transformiert bestehende Technologie und kreiert sich ein individuelles mobiles Werkzeug für die fahrenden Text-Interventionen im öffentlichen Raum. Seit 1995 entwickelt sie intelligente Schnittstellen zwischen analog und digital, Interfaces für Projektionen, Ton und die Vernetzung unterschiedlicher Medien. So gelingt es ihr, die analoge Großbildprojektion als künstlerisch relevantes Instrument ins 21. Jahrhundert zu übertragen. Die Mächtigkeit der Projektion in Kombination mit dem Gewicht der Sprache und der Flüchtigkeit und Immaterialität erwies sich als ideales Instrument der Intervention an den Schauplätzen und Fassaden der Macht. Sprachlich wird mit spitzem Stift an den Floskeln und Phrasen der Politik gekratzt, bis diese ihren wahren Kern preisgeben. Selbstbestimmt, humanistisch, diskursiv und kollektiv werden die fehlenden Inhalte eingebracht und neue Aktionsformen erdacht, die noch nicht vom System vereinnahmt wurden. Dies ist eine Anstiftung zum selbstständigen Denken und Handeln. starsky ermutigt dazu, die Dinge beim Namen zu nennen und für eine Gesellschaft zu wirken, die kapitalistische und patriarchale Verhältnisse überwindet!

Dagmar Schink [Jury-Vorsitzende Marianne.von.Willemer – Preis für digitale Medien 2018]

Die Künstlerin starsky hat künstlerisches und kuratorisches Denken vereint und ein selbstermächtigendes Ausstellungsformat kreiert. Groß, größer, am größten kann das künstlerische Format beschrieben werden. Es handelt sich um gigantische Kunstprojektionen, die ein Gesamtkunstwerk aus Sprache, Bild, Kommunikation und Raum darstellen. Sie inszeniert diese visuellen Gewitter in partizipativen Prozessen. Ihre räumliche Wirkung ist enorm, gleichzeitig faszinierend und motivierend und sie wird durch Performancekunst ergänzt. Es gibt nichts, was die Pionierin der Projektionskunst in Österreich nicht einnehmen kann: Architektur, Struktur, Environment, Public Spaces etc. …

Oona Valarie Serbest | FIFTITU%

niemand

niemand ist eine multiple, polyverse persönlichkeit, die sich jede aneignen kann, die sich angesprochen fühlt. jede kann mitmachen, jede könnte niemand sein. gleichzeitig steht niemand für all jene, die nicht jemand, also wichtig, bedeutend oder mächtig sind, für die ohne stimme, ohne gewicht, ohne macht und ohne sichtbarkeit im öffentlichen diskursraum. niemand befindet sich in eindeutiger opposition zu regierung, “kapitalation” und der herrschenden geld- und machtverteilung. niemand ist marginal, randgruppe, minderheit oder seltsamkeit … niemand weiß, dass alles auch ganz anders sein könnte – niemand hat visionen – niemand ermächtigt sich selbst ! wir sind mächtiger als irrglaubt !

niemand

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Bio Bilder

starsky / bild im hintergrund : brunilda castejon / foto : mara niang
Bild: Osaka
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